Karate
Karate ist eine traditionelle, waffenlose Kampfkunst, ein moderner Sport und eine sehr wirkungsvolle Art der Selbstverteidigung.
Karate hat seinen Ursprung um etwa 500 nach Christus im alten China. Von Mönchen entwickelt und über Handelswege auf die Insel Okinawa gebracht, entstand dort das heutige Karate. Übersetzt heißt es „die leere Hand“. Im Training üben wir Grundtechniken (Kihon), Formen (Kata) und den Kampf mit Partner (Kumite).
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Karate als gesundheitsfördernden Sport anerkannt, und Studien der Universität Regensburg belegen positive Wirkungen bei Stress und Burnout sowie eine Förderung der kognitiven Fähigkeiten.
Karate ist auch Training für den Kopf. Der Alltag ist für viele voll mit Arbeit, Terminen und ständiger Erreichbarkeit. Im Training ist man ganz bei der Sache, kann abschalten und den Stress loslassen. Dazu lernt man, mit den eigenen Aggressionen und denen der anderen umzugehen, und übt Disziplin und Selbstdisziplin.
Koordination und Reaktionsvermögen verbessern sich, der ganze Körper wird kräftiger und beweglicher, vor allem Wirbelsäule, Rücken und Bauch. Karate ist dynamisch und diszipliniert, sanft und kraftvoll zugleich. Bei uns trainieren Karateka von 5 bis 99 Jahren. Karate ist viel mehr als nur ein Sport. Karate ist lebensbegleitend!